Vergangenes Wochenende veranstaltete die neu gegründete Roundnetabteilung vom MTV Gießen die ersten Schlammbeiser Open. 

Roundnet, besser bekannt unter dem Markennamen Spikeball, ist eine junge, dynamische Rückschlagspielsportart. Das Spielprinzip ähnelt dem des Beachvolleyballs. Die größten Unterschiede liegen im Netz und den Spielfeldbegrenzungen. Beim Roundnet wird der Ball nicht über, sondern auf ein kleines, rundes horizontales Netz gespielt. Spielfeldbegrenzungen bzw. feste Positionen existieren nur bei der Angabe. Danach dürfen sich die Spieler frei um das Netz bewegen. Gespielt wird in Teams von zwei Personen, die mit drei Balkontakten versuchen, den Ball so auf das Netz zu spielen, dass das gegnerische Team es nicht schafft, den Ball zurück zu spielen.

Insgesamt 48 Teams aus Deutschland gingen in den zwei Wettbewerben, Open und Mixed, in der Wiesecker Sporthalle am Ried an den Start. 

Im mit 28 Teams stärker besetzten Mixed Wettbewerb wurde zunächst eine Vorrunde gespielt. In den zugelosten Gruppen von 7 Teams spielte jeder gegen jeden. Nach der Vorrunde wurde eine Rangliste erstellt. Die ersten 16 Teams spielten im Direktausscheid den Turniersieger aus. Darunter auch drei der insgesamt neun Gießener Teams. Das Team „K.O.“, bestehend aus Olivia Stiller und Kevin Schäfer, konnte in der Vorrunde alle Spiele gewinnen und reihte sich zunächst auf dem zweiten Platz ein. Knapp dahinter mit ein bzw. zwei Niederlagen folgten auf den Plätzen 7 und 8 die Gießener Teams „Die Ossis“ und „Name kommt noch“. Im Achtelfinale trafen Alexa Peusch und Tobias Theuer, „Name kommt noch“, auf „Fürst Schmetternicht“ aus Kassel. In einem spannenden Spiel mussten sich die Gießener am Ende knapp geschlagen geben und beendeten das Turnier auf dem 9. Platz. Für „Die Ossis“, Ramona Baum und Mario Kurz, lief es besser. Im Achtelfinale konnten sie sich gegen die „Heidelspikes“ durchsetzen, unterlagen aber im anschließenden Viertelfinale den Vereinskameraden vom Team „K.O.“ und landeten damit auf dem 7. Platz. Das Team „K.O.“ unterlag erst im Halbfinale dem Team „Coaches don’t play“ aus Frankfurt. In dem anschließenden Spiel um den dritten Platz erkämpften sich die Gießener gegen „Spaß beiseite“ aus Marburg die Bronzemedaille – ein 3D-gedrucktes Roundnetnetz.

Im Open Wettbewerb war der MTV Gießen mit sieben Teams vertreten und stellte damit einen Großteil des 20 Teilnehmer starken Feldes. Auch hier wurde eine Vorrunde mit 6 bzw. 7 Teams pro Gruppe und ein anschließender Direktausscheid mit den ersten 16 Teams gespielt. Mit sechs Siegen in der Vorrunde sicherte sich das Team „AiR Ball“, Robert Hamann und Alexander Stiller, aus Gießen zunächst den ersten Platz. „Pocketmonster“, auch aus Gießen, mit Stanislav Trachev und Niklas Schmitz-Beuting reihte sich auf dem fünften Platz ein. Es folgten auf den Plätzen 13 und 16 die Gießener „Rackelos“ und „Maximum Effort“. Bereits im Achtelfinale kam es zum ersten Gießener Duell. Hier unterlag das Team „Maximum Effort“, Lukas Ritter und Daniel Zschätzsch, dem Team „AiR Ball“. Auch Yaw Ming Truong und Friedel Neugirg, „Team Rackelos“, mussten sich im Achtelfinale geschlagen geben und landeten somit auf dem 13. Platz. Im Halbfinale kam es erneut zu einem Gießener Duell. „Poketmonster“ traf auf „AiR Ball“. In einem engen Spiel setzte sich das Team „AiR Ball“ durch und zog ins Finale ein. Für das Team „Poketmonster“ blieb das Spiel um den dritten Platz. Auch hier unterlagen sie in einem spannenden Spiel nur knapp und mussten sich dem Team „Erzquell“ aus Siegen geschlagen geben. Unter dem Applaus und den Anfeuerungsrufen des Heimvereins setzte sich in einem wiederum spannenden Finale das Team „AiR Ball“ aus Gießen durch und gewann damit das goldene Roundnetnetz. 

Insgesamt herrschte eine sehr gute Stimmung in der Wiesecker Sporthalle. Die teilnehmenden Teams freuten sich über eine vielfältige Cafeteria, prall gefüllte Goodie Bags sowie die ein oder andere außergewöhnliche Idee der Organisatoren.

Als Besonderheit wurde der Gießener Schlammbeiser, Peter Meilinger, eingeladen. In seiner Kluft begrüßte er zunächst die einzelnen Teilnehmer und eröffnete das Turnier. Bereits im Vorhinein von der Fairness des Spiels begeistert, wurde ihm die Ehre zu Teil, den Fairplay-Preis zu überreichen. In der bisher auf Roundnetturnieren einmaligen Wertung hatte jedes Team zwei Stimmen, die sie in Form von Herzaufklebern verteilen konnten. Die meisten Stimmen erhielt das Team „Ähm Jay“, bestehend aus den Gießenern Michelle Jung und Jannik Dörr.

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